Westernreiten

Das Westernreiten entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts im Westen Amerikas. Die Farmer benötigten Pferde, um ihre Viehherden in den endlosen Steppen zu betreuen. Das Pferd kam über die Spanier nach Amerika, und das Westernreiten hat seinen Ursprung im Reiten der spanischen Vaqueros.
Westernreiten bezeichnete also ursprünglich eine Arbeitsreitweise, bei der die Pferde eine spezielle Ausbildung bekommen. Da die Cowboys sehr auf ihre Arbeit konzentriert waren, mußten die Pferde auf kurze Befehle reagieren, wie z.B. feine Gewichtshilfen. Darüberhinaus mußten die Pferde trittsicher, ausdauernd und wendig sein.
Diese Eigenschaften und Anforderungen hat der Westernsport übernommen.
Westernreiten eignet sich sehr gut für ein entspanntes Freizeitreiten, im Turniersport gibt es 17 verschiedene Disziplinen.